Vita

Elko Ebert

Jahrgang 1977

verheiratet, 2 Kinder

Diplom Wirtschaftsinformatiker (BA)


2009 Investor im Aktien- und Anleihemarkt

2012 Einstieg Derivatehandel

2015 Eigenhandel (Vollzeit)

2018 Lancierung «SoftQuote select»

2020 wikifolio «aktives Investment mit Aktien»

Werdegang

Mein Name ist Elko Ebert und ich habe als Quereinsteiger meine Leidenschaft für das Thema Börse 2015 zur Berufung gemacht. Ich bin Diplom Wirtschaftsinformatiker (BA) und habe viele Jahre im Key Account Management für große IT-Unternehmen gearbeitet.
 
Trading als Beruf bedeutet für mich ein lebenslanges Lernen und ist verbunden mit einem sehr vielschichtigen Entwicklungsprozess, der mich immer wieder fordert und motiviert.

Meine Handelserfahrungen habe ich in den globalen Aktien- und Rohstoffmärkten gesammelt. Als ergänzendes Handelsinstrument habe ich Futures und Optionen eingesetzt. In diesen und weiteren Themen kann ich anderen ein Wegweiser und Coach sein.
 
Mein aktueller Schwerpunkt liegt im Aktienhandel. Ich nutze verschiedene Ansätze im privaten Trading und Investment. 
 
Diese kann man in den Portfolios nachvollziehen, welche gemeinsam mit meinem Partner Marco Schai und mir auf der wikifolio-Plattform betreut werden.

1992 bis 2013 - Anfänge, erste Erfolge, Schmerz & der eigene Kompass

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Mein Interesse für das Thema Börse konnte ich 1992 als Schüler in einem Planspiel Börse unter realen Bedingungen testen. Die Orders wurden damals noch in Papierform am Bankschalter abgegeben.
 
Die Dotcom-Blase habe ich größtenteils von der Seitenlinie erlebt. Als Student im Bereich Wirtschaftsinformatik hatte man fachlich gute Einblicke, aber es fehlte an Kapital um bei den unzähligen Neuemissionen Aktien ordern zu können. Der Hype zu dieser Zeit, sowohl in der IT-Wirtschaft, als auch an der Börse waren gute Lehrmeister.


Es folgten Jahre wo das Erlernen der Grundlagen im Vordergrund stand, der erste eigenständige Handel begann Ende 2008 im Aktien- und Anleihemarkt. Man konnte mit kleinen Depots bei Online-Brokern starten. Ende 2012 startete mein Einstieg in den Derivatehandel über Optionsscheine und Hebelprodukte. 
 
Meine Trade-Dokumentation wurde etwas ausführlicher. Heute muss ich über viele Dinge schmunzeln. Wie naiv man teilweise war, aber der Grundstein für meinen Weg war gelegt. Ich hatte fundierte und selbst gehandelte Ergebnisse. Im Nachhinein wurde daraus mein persönlicher Wegweiser. Im Jahr 2013 intensivierte ich meinen Derivate-Handel und setzte über 200 Swing Trades um und konnte am Jahresende sogar die Performance vom Dax schlagen.
 
Vom Handelsergebnis in den Kontoauszügen konnte ich als Händler wirklich zufrieden sein, aber die Auswertung in der eigenen Dokumentation startete einen Veränderungsprozess in mir. Es gab wenige sehr profitable Trades, die teilweise mit großen Schmerzen bezahlt werden mussten. Die niedrige Trefferquote insgesamt und undurchsichtige Handelsprodukte bremsten meine Euphorie. Ich war mit dem Trading-Prozess in Summe nicht zufrieden und eigener Kompass wollte mehr Struktur, Konstanz und weniger Zufall.

2014 bis Mitte 2015 - Erfahrung ist die Summe der Misserfolge und das Lernen aus Fehlern

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Ein kurzer Abstecher in den CFD-Handel (Daytrading) zeigte mir Anfang 2014 sehr schnell, dass ich dort auch nicht auf dem richtigen Pfad war. Ich investierte Mitte 2014 eine größere Summe in ein Coaching im Future-Handel. Das Ziel war fundiertes Wissen über die Rohstoffmärkte und systematischen Handel zu erlangen. Es wurden zwar wieder Grundsteine gelegt, aber viele Inhalte waren eher unzureichend und vorgestellte Handelssystem funktionierten nicht wie versprochen. Auch mehrmonatiges Backtesten und das Entwickeln von neuen Systemen in einem größeren Team, erwies sich später im Live-Handel als nicht profitabel. 
 
Das Thema Optionen als Handelsinstrument war der nächste Schritt, da Optionen einen großen Einfluss auf den Future Handel haben. Viele Nachteile, die ich im Handel von Hebelprodukten kennengelernt hatte, konnte man hier für sich als Händler nutzen. Die Vorteile als Stillhalter (Einnahme von Optionsprämien, Zeitverfall etc.) waren mit dem Handel von Optionen nun nicht mehr nur exklusiv für den Emittenten der Hebelprodukte nutzbar. 
 
Schnell war klar, das Thema ist sehr komplex und zeitintensiv. In den vergangenen Jahren kam ich als nebenberuflicher Händler immer an Grenzen.

2015 (Juni) bis 2020 (Dezember) - Entwicklung zum Profi-Aktientrader

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Meine Chance den Handel hauptberuflich ab Mitte 2015 zu betreiben und die Weiterentwicklung bis zum Profi-Aktientrader, beschreibe ich hier in Kürze ausführlich.

Folgende Schwerpunkte haben in meine Entwicklung eine wichtige Rolle gespielt:

  • Aufbau Expertise in verschiedenen Gruppen & Foren
  • Coachingwoche Optionshandel
  • Handel von Aktien- und Future-Optionen
  • CoT-Daten, Berichtstermine (Lagerdaten etc.)
  • Open Interest, Adjustieren in der Praxis, Limit-Moves (Optionen)
  • Hedging mit Put-Debit Spreads
  • Handel mit Volatilitätsprodukten (Future, Optionen, ETNs)
  • erste Erfahrungen im professionellen Asset-Management, Brokerage, Informationsdienst
  • 1:1 Performance Coaching mit Fondsmanager (mentale Aspekte, Trading-Psychologie)
  • Unterschied zwischen „Gewinne machen“ und „Gewinne machen müssen“
  • Optimierung Risikomanagement (Reduzierung Overnight-Risk)
  • nichts ist so beständig wie der Wandel (Risikoreduzierung, Steueränderungen 2020 / 2021, Marktveränderungen bei Optionen)
  • Veränderung zum Kurzfristhandel mit Aktien (Reduzierung Fat Tail im Optionshandel)
  • Trennung Kurzfristhandel (Trading & Swingtrading) und Langfristanlage (Investment)
  • News-Trading und Orderbuch-Trading